"Wenn die Unfähigen die Ämter antreten - je unwürdiger sie sind, umso nachlässiger benehmen sie sich und um so mehr strotzen sie vor Dummheit und Draufgängertum" (Demokrit zugeschrieben, zit. nach Stobaios; dieser wiederum zitiert in: "Die Vorsokratiker II" von Jaap Mansfeld, Stuttgart, 1986, Seite 274 [altgriechisch] bzw. Seite 275 [deutsch].)
23 Da begann der König: Diese sagt: Mein Kind lebt und dein Kind ist tot! und jene sagt: Nein, dein Kind ist tot und mein Kind lebt.
24 Und der König fuhr fort: Holt mir ein Schwert! Man brachte es vor den König.
25 Nun entschied er: Schneidet das lebende Kind entzwei und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen!
26 Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König - es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind und tötet es nicht! Doch die andere rief: Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es!
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Manchmal gibt es keinen König Salomo und keinen deus ex machina.
24 Und der König fuhr fort: Holt mir ein Schwert! Man brachte es vor den König.
25 Nun entschied er: Schneidet das lebende Kind entzwei und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen!
26 Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König - es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind und tötet es nicht! Doch die andere rief: Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es!
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Manchmal gibt es keinen König Salomo und keinen deus ex machina.
Bornheimer - am Samstag, 21. August 2010, 01:17 - Rubrik: Frust_Ablassen
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"Meine Familie, aber auch Angela Merkel kennen diese Entscheidung seit mehr als einem Jahr." Hm. Das wäre kurz nach der Neuwahl gewesen... "Pläne", plural...
Ich würde mir ja gerne jetzt so richtig die Kante geben, zumal Wäldchestag ist - aber da Koch leider weder dumm, noch ein Weichei ist, machen mir solche Äußerungen bei genauerer Hinsicht eher panische Angst als Freude.
Dass außerdem auch Silke Lautenschläger gehen wird, finde ich zwar aus dem Bauch raus auch erstmal super, aber: das riecht nach Jobs für beide bei irgendwelchen Energiekonzernen im Lobbying-Bereich.
Ich würde mir ja gerne jetzt so richtig die Kante geben, zumal Wäldchestag ist - aber da Koch leider weder dumm, noch ein Weichei ist, machen mir solche Äußerungen bei genauerer Hinsicht eher panische Angst als Freude.
Dass außerdem auch Silke Lautenschläger gehen wird, finde ich zwar aus dem Bauch raus auch erstmal super, aber: das riecht nach Jobs für beide bei irgendwelchen Energiekonzernen im Lobbying-Bereich.
Bornheimer - am Dienstag, 25. Mai 2010, 14:32 - Rubrik: Frankfurter Allgemeines
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Aktuell nur ein Wort zu zwei Bildern:


AUA.


AUA.
Bornheimer - am Mittwoch, 19. Mai 2010, 19:50 - Rubrik: Frust_Ablassen
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Es wäre beinahe beruhigend, dass das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst genauso viel Ahnung vom Konzept "zweckgebundene Mittel" bzw. "zweckgebundene Rücklagen" hat wie die Innenprüfung der Goethe-Universität. Leider bedeutet das aber, dass beide Stellen keinen blassen Schimmer von *ordnungsgemäßer* öffentlicher Finanzwirtschaft haben. Die u.a. Kassenrücklagen zur Vermeidung von Kreditaufnahmen umfasst. Oder dass Mittel zur Verbesserung von etwas nicht verausgabt werden können, wenn für die Grundausstattung dessen, das verbessert werden soll, schon keine Mittel da sind. Will sagen: Komplementärmittel sind schön und gut, aber wenn das, wozu sie komplementär fließen würden, nicht finanzierbar ist, dann liegen sie halt rechtlich zwingend ungenutzt herum. Weil, nun, ZWECKBINDUNG. Hat auch was mit [demokratischer] Legitimation und so zu tun. Dass Geld nicht einfach so für beliebige Ausgaben verwendet werden kann, sondern für den Zweck, den diejenigen, die das Geld zur Verfügung gestellt haben, festgelegt haben.
Aber solcherlei Konzepte sind sowohl Frau Staatsministerin Kühne-Hörmann, als auch der Innenprüfung der Uni Frankfurt wesensfremd. Denn da geht es nicht um demokratische Legitimation, sondern um populistische Vereinfachung in der Darstellung und darum, bestimmte Stellen zu gängeln, die es geschafft haben, sich unbeliebt zu machen.
Zum Beispiel durch Nachdenken über so'ne Sachen wie Demokratie.
Aber solcherlei Konzepte sind sowohl Frau Staatsministerin Kühne-Hörmann, als auch der Innenprüfung der Uni Frankfurt wesensfremd. Denn da geht es nicht um demokratische Legitimation, sondern um populistische Vereinfachung in der Darstellung und darum, bestimmte Stellen zu gängeln, die es geschafft haben, sich unbeliebt zu machen.
Zum Beispiel durch Nachdenken über so'ne Sachen wie Demokratie.
Bornheimer - am Mittwoch, 5. Mai 2010, 14:15 - Rubrik: Akademisches
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Bornheimer - am Freitag, 30. April 2010, 01:27 - Rubrik: Empirische Wahlforschung
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